Über mich
Ich habe Medienwissenschaft studiert, um Geschichten zu erzählen. Und Soziale Arbeit, um Menschen und Systeme tiefer zu verstehen. Heute bringe ich beides zusammen.
Mir geht es nicht nur um gut erzählte Stories. Ich glaube, dass echte Verbindung entsteht, wenn wir uns trauen, uns verletzlich zu zeigen und erkennen, dass wir mit unseren Erfahrungen nicht alleine sind. Dann finden uns die Menschen, für die wir wirklich da sind.
Mein Weg
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…ein flüchtiges Nicken, meist in Eile, die Uhr im Blick. Auf den Bildschirmen lief eine Sendung nach der anderen und in mir stauten sich immer mehr Geschichten. So viele meiner Interviews behielt ich lange für mich – besonders dann, wenn existentielle Themen berührt wurden. Ich hatte oft das Gefühl, Themen, die sich nicht so leicht erklären lassen, hätten im Medienalltag keinen Platz - zu weltfremd.
Ich lernte viel von denen, die nach einer Krise wieder Vertrauen fanden. Gerade dann, wenn das eigene Leben Kopf stand oder der Zweifel besonders laut wurde, tat es gut, Frauen zuzuhören, die sich gefunden hatten. Und das wollte ich teilen.
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…Ich analysierte Filme und Medienformate, arbeitete mit Medientechnik und vertiefte mich in das Thema Storytelling.
Parallel setzte ich mich kontinuierlich mit Methoden der Selbstwahrnehmung und zwischenmenschlichen Prozessbegleitung auseinander. Ich wurde darin ausgebildet, meine Wahrnehmung für Stimmungen und Zwischentöne zu verfeinern, übte Glaubenssätze zu erkennen und Menschen aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen.
Rückblickend war es für mich vor allem eins: meine Wahrnehmung zu schärfen und mich bewusster auszurichten.Menschen, die einen Zugang zu ihrer Innenwelt hatten, berührten mich tiefer. Gleichzeitig war mir Bodenhaftung immer wichtig und so erzählte ich kaum jemandem, dass ich damals täglich zwei Stunden meditierte.
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Gerade weil ich in einer Welt unterwegs war, in der Kolleg:innen über Sendezeiten, Einschaltquoten und den nächsten Fernsehpreis diskutierten, habe ich mir lange nicht erlaubt, die Themen zu beleuchten, die auf den ersten Blick nicht so greifbar waren. Es waren Geschichten, die ich zwar sammelte, doch lange für mich behielt – aus Sorge, nicht ernst genommen zu werden.
Erst mit der Zeit habe ich verstanden, dass die Verbindung von inneren Welten und Bodenhaftung mein Platz ist. Und dass es Menschen gibt, die sich genau danach sehnen: authentisch, mit all ihren Facetten gesehen und ernstgenommen zu werden.
Gerade in Bildungs-, Sozial- und Kulturräumen halte ich diese Form des Sichtbarmachens für zentral, weil gesellschaftlicher Wandel dort beginnt, wo Menschen sich gesehen fühlen und als authentisch und wirksam erleben.
Also habe ich angefangen, Interviews außerhalb der klassischen Redaktionswelt zu führen – einfach aus dem Moment heraus. Viele Interviews entstanden spontan, aus einem Bauchgefühl: Diese Frau hat viel erlebt. Ich will mehr wissen.
Heute verbinde ich meine journalistische Erfahrung mit meiner Wahrnehmung für Zwischentöne – in Interviews, Filmen und fotografischen Arbeiten, die Menschen Raum geben, sich authentisch zu zeigen.
Ich porträtiere Frauen in sozialen Berufen: Sozialarbeiterinnen, Therapeutinnen, Coaches und Gründerinnen von sozialen Organisationen, die mit ihren Angeboten, Projekten und ihrer Geschichte sichtbar werden wollen.
Frauen, die spüren: Ich habe selbst erlebt, wovon ich spreche. Ich möchte, dass mich die richtigen Menschen finden. Meine KundInnen sollen erkennen, wer sie begleitet.
Ich mache Deinen Weg sichtbar – in Fotos, Filmen und in Deinen eigenen Worten: für Deine Webseite, Social Media oder Marketingmaterialien. Damit Dich die passenden Menschen erkennen und Vertrauen in Deine Begleitung fassen.
Ausbildungen
Mein Weg in die Bildsprache begann mit analoger Kamera und Schwarz-Weiß-Film in der Dunkelkammer. Ich lernte zu sehen und das Wesentliche sichtbar zu machen. Im Studium entdeckte ich die Filmproduktion und fand, was mich bis heute begleitet: die Verbindung von visueller Gestaltung und Geschichten, die Menschen ermutigen, neue Wege zu gehen und die Welt mitzugestalten.
2009: Bachelor of Arts in Medienwissenschaften (Universität Siegen)
2024: Master in Clinical Social Work (MSW, Saint Louis University, USA, Doerr Fellowship for Equity and Inclusion)
Zusatzausbildungen:
2020: Strategische Content Marketing Managerin (6 Monate, Social Media Academy)
2022: Mindfulness Trainerin (6 Monate, EBS/TLEX)
2025: LTC – Zert. Life Trust Coach®. Veit Lindau (721 Std.)
Berufliche Stationen
2009–2012: Videoproduzentin bei Greenpeace Deutschland e.V., Hamburg.
2012–2017: TV-Autorin für den Hessischen Rundfunk (Familie, Bildung & Service) und Doku-Formate für die ARD, Frankfurt am Main.
2016–2020: Leitung Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für ein bundesweites Bildungsprogramm der Stiftung Zuhören mit Kampagnen für eine Kultur des aufmerksamen Zuhörens, Frankfurt am Main.
2021–2022: Projektmanagerin im Stipendienprogramm „openTransfer Accelerator“ der Stiftung Bürgermut für die strategische Weiterentwicklung von gemeinnützigen Organisationen, Berlin.
2022–2026: Programmentwicklung, Akquise und Fundraising für das bundesweite Bücherkoffer Programm von coach@school e. V. – ein Programm für Pädagog*innen, Eltern und Kinder, das Mehrsprachigkeit, Lesefreude und kulturelle Vielfalt fördert, Hamburg.
Seit 2016 begleite ich gemeinnützige Stiftungen und Organisationen. Ich unterstütze die Bereiche, in denen es auf die richtige Wortwahl und Strategie ankommt: Programmentwicklung, Fundraising, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Parallel stehe ich hinter der Kamera und porträtiere Frauen – in ihrer vertrauten Umgebung, in der Natur, auf Reisen, in Workshops und während Retreats.
Ich bin bundesweit im Einsatz mit Schwerpunkten in Frankfurt am Main und Berlin. Gerne begleite ich auch internationale Projekte.
Mein Angebot
Für Frauen, die spüren,
in ihrer Geschichte liegt Gold und bereit sind, es ans Licht zu holen.
Ich freue mich auf Dich!